Blockchain Association verteidigt den CLARITY Act gegen Kritik
Der politische Streit um den CLARITY Act in den USA geht in die nächste Runde. Die Blockchain Association hat sich mit einem Schreiben an die Senatoren John Thune und Chuck Schumer gewandt und darin zentrale Kritikpunkte der National Sheriffs‘ Association zurückgewiesen. Aus Sicht der Krypto-Lobby schafft der Gesetzesentwurf keine Sonderrechte für DeFi-Protokolle, sondern könnte Strafverfolgungsbehörden sogar zusätzliche Möglichkeiten im Kampf gegen Finanzkriminalität verschaffen.
Brief widerspricht Vorwürfen gegen den CLARITY Act
Auslöser des Schreibens war ein zuvor veröffentlichter Brief der National Sheriffs‘ Association. Darin hatte die Organisation den Gesetzentwurf kritisiert und unter anderem die Sorge geäußert, dass dezentrale Finanzanwendungen (DeFi) von regulatorischen Vorgaben ausgenommen werden könnten.
Die Blockchain Association widerspricht dieser Darstellung jedoch deutlich. Nach ihrer Auffassung enthalte der CLARITY Act keine pauschale Ausnahme für DeFi-Protokolle, Krypto-Börsen, Wallet-Anbieter oder Softwareentwickler. Vielmehr werde der regulatorische Rahmen präzisiert, ohne bestehende Maßnahmen zur Bekämpfung von Geldwäsche oder Sanktionsverstößen auszuhebeln.
Unterstützung aus Teilen der Strafverfolgung
In dem Schreiben verweist die Blockchain Association außerdem darauf, dass die Kritik der National Sheriffs‘ Association nicht die Meinung aller Strafverfolgungsbehörden widerspiegele.
Nach Angaben der Organisation unterstützen mehrere Verbände aus dem Bereich der Polizei und Strafverfolgung den CLARITY Act oder haben zumindest keine grundsätzlichen Einwände gegen den Gesetzesentwurf erhoben. Dadurch solle deutlich werden, dass innerhalb der Behörden durchaus unterschiedliche Einschätzungen zur geplanten Regulierung bestehen.
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Entscheidende Tage für die US-Kryptoregulierung
Der Zeitpunkt des Briefes gilt als besonders relevant. Der US-Senat steht kurz vor seiner Sitzungspause, wodurch sich das Zeitfenster für weitere Beratungen deutlich verkleinert.
Die Blockchain Association fordert die Senatoren deshalb auf, den Gesetzesentwurf trotz der Kritik weiter voranzubringen. Aus Sicht der Branche könnte der CLARITY Act endlich mehr Rechtssicherheit schaffen und klare Zuständigkeiten für die Regulierung digitaler Vermögenswerte definieren.
Ob der Gesetzentwurf noch vor der parlamentarischen Pause wesentliche Fortschritte macht, bleibt allerdings offen. Klar ist jedoch, dass die Debatte um die künftige Regulierung des US-Kryptomarktes weiter an Dynamik gewinnt.
Liquid Chain setzt auf Blockchain-Interoperabilität
Während in den USA über den regulatorischen Rahmen für digitale Vermögenswerte diskutiert wird, arbeiten neue Blockchain-Projekte bereits an der technischen Infrastruktur der nächsten Generation.
Zu diesen Projekten gehört Liquid Chain ($LIQUID). Die Layer-3-Lösung verfolgt das Ziel, die Liquidität von Bitcoin, Ethereum und Solana miteinander zu verknüpfen und den Transfer digitaler Vermögenswerte zwischen verschiedenen Netzwerken zu vereinfachen. Gleichzeitig sollen Entwickler Anwendungen erstellen können, die mehrere Blockchain-Ökosysteme parallel nutzen.
Der $LIQUID-Token befindet sich derzeit im Presale, der in mehrere Preisphasen unterteilt ist. Mit jeder neuen Phase steigt der Ausgabepreis des Tokens. Viele Analysten sehen insbesondere Interoperabilitätslösungen als einen wichtigen Baustein für die langfristige Weiterentwicklung des Kryptomarktes.
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